Medienkonzept

Computer können weder Lehrerinnen oder Lehrer ersetzen, noch die Anstrengungen des Lernens beseitigen. Sie sind ein Medium unter vielen, und sie sind nur ein Medium. Erst durch die Auswahl, die richtigen Inhalte und Arbeitsformen und eine entsprechende soziale Einbettung werden sie ein pädagogisch sinnvolles Medium.
An der Adolf-Reichwein-Schule verfügen wir über einen Informatikraum mit 15 multimediafähigen Rechnern und Internetanschluss (DSL).
Die Schülerarbeitsplätze können per »Master Eye« von einer Administratorin (Lehrerarbeitsplatz) verwaltet werden.
Die Kinder haben die Möglichkeit sowohl individuelle Lernprogramme bzw. Internetrecherchen an ihren Rechnern abzuwickeln, als auch gezielte Anwendungen per »Master Eye« mit der Lehrkraft zu erarbeiten oder auch eigene Präsentationen vor der Großgruppe vorzunehmen (Administration durch Schüler).
Ebenfalls verfügt jeder Klassenraum über eine Medienecke.
Ziel ist es die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler vielfältig zu entwickeln. Die neuen Medien sind integraler Bestandteil des Unterrichts, offener Lernformen, individueller Förderung in allen Fächern und Projekten und kommen selbstverständlich zum Einsatz, wenn sie der Sache dienlich sind, nicht zum Selbstzweck.
Umgang mit Hardware
Umgang mit Software
  • Antolin
  • Lernwerkstatt Mühlenacker
  • GUT (RS-Programm und LRS-Förderung)
  • Blitzrechnen (FU Mathematik)
  • Mathetiger (FU Mathematik)
  • Windows office  (word, paint)
  • Dateien sichern, brennen
  • Datenträger kennen

Internetführerschein erwerben
Internetrecherche z.B. mit Wikipedia
Kontakt mit der Partnerschule in Durham / England
  • E-Mail und Snail-mail
  • Schülerprojekte / Englischunterricht (Klassen 3 und 4)
  • Niederlande in Vorbereitung (Euregio)

Medienkritik und -gefahren
Bildbearbeitung
  • Scanner
  • Digitalcamera
  • Beamer
  • Powerpoint-Präsentationen
  • Fortbildung für das Kollegium in Vorbereitung

Zeus-Projekt in Klasse 4
Interaktive homepage der Schule
Alle Kolleginnen setzen den Computer als selbstverständliches Handwerkszeug in ihrem Arbeitsalltag ein. Sie erstellen Listen, Dateien, Zeugnisse, beherrschen Office-Anwendungen, beziehen Informationen zum Unterricht aus dem Internet, stehen im E-Mail-Kontakt mit befreundeten Schulen im In- und Ausland, korrespondieren in Fremdsprachen.
Es gibt über diesen Kenntnisstand hinaus an unserer Schule eine Medienbeauftragte, die den Kontakt mit dem technischen Dienst des Schulträgers über den First-Level-Support hinaus herstellt und den Informatikraum verantwortlich betreut.
Kolleginnen werden von ihr bei Bedarf technisch beraten und ggf. in neue Software bzw. Technologien für den Unterricht eingearbeitet.
Ebenfalls ist sie verantwortlich für die Einrichtung und Pflege unserer Schulhomepage. Sie hält die Kontakte zu unserem Sponsor der Firma »W wie Werben«, die im Stadtteil Vinn ansässig ist und deren Webdesigner Herr Hendricks unsere Homepage professionell aufgebaut hat. Ein weiterer Teil dieser Sponsorenleistung ist die Schulung im Umgang mit der Homepage.
Ebenso gibt es ein aktives PC-Basisteam auf der Elternseite, die Aufgaben des first level support in Bezug auf die Medienecken in den Klassenräumen übernehmen, aber auch je nach persönlichem Zeitvolumen ihre Expertenschaft im Unterricht an die Kinder weitergeben (Anleitung im Umgang mit Lernprogrammen am PC, fit machen für den Internetführerschein).
Im Bereich OGATA bieten wir als pädagogisches Projekt immer auch ein Computer-Projekt an. Kinder sollen den PC als »Werkzeugkiste« benutzen können und Basiskenntnisse im Umgang mit dem Betriebsystem und Windows-Anwendungen  beherrschen, Produkte wie Bild, Text, Recherche erarbeiten und medienkritisch einordnen können.
Diese Nachmittagsbeschäftigung soll Spaß machen, sich aber auch bewusst vom »Ballerspiele«-Konsum an der Playstation-Konsole abheben und den Kindern die kreativen Möglichkeiten des Mediums Computer aufzeigen.

Förderverein
Im Bereich der Medienanschaffungen zeigt sich der Förderverein der Schule besonders verdienstvoll und unverzichtbar.
Das von der Stadt angewiesene Schulbudget ermöglicht kaum notwendige Anschaffungen im o.g. Medienbereich.
Der Förderverein leistet regelmäßig Zuwendungen zur Ausstattung mit Software, dem Erwerb von Schullizenzen und setzt sich finanziell für die Aufstockung unserer Antolin-Bücherei ein (s. Lesekompetenz).
Mit der Organisation des jährlichen Sponsorenlaufs vor den Herbstferien, dem Elterncafé zu besonderen schulischen Anlässen wie Einschulung, St. Martin, Elternsprechtage, Schulfeste, verbessern Eltern, Schüler, Schülerinnen und Lehrerinnen die schulische Haushaltslage gravierend.

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